Unser Konzept

 

Wir sind eine weiterführende Schule der Sekundarstufe I. Nach unserer Überzeugung muss Schule die ihr anvertrauten Kinder und Jugendlichen nicht nur unterrichten, sondern auch erziehen. Beides bestimmt die Qualität unserer Arbeit, die wir ständig weiterentwickeln müssen. Dafür gelten folgende Grundsätze:

 

I. Jeden zu Leistung anhalten!

Wir fordern Leistung von unseren Schülern und bieten ihnen dafür die besten „Trainingsmöglichkeiten": Wir arbeiten in kleinen Lerngruppen mit unterschiedlichem Leistungsniveau in den Fächern Mathematik und Englisch und erteilen Förderunterricht - sogar für Kleinstgruppen. Außerdem führen wir gesonderte Förderklassen für ausländische Kinder, die die deutsche Sprache noch nicht beherrschen .

 

Zu unserem Lernangebot zählen auch:

- Arbeits- und Wirtschaftslehre, incl. Technik und Hauswirtschaft

- außerdem Wahlpflichtunterricht in vielen verschiedenen Bereichen

Wir verleihen drei verschiedene Abschlüsse:

nach der Klasse 9 den Hauptschulabschluss.

Er berechtigt zum Besuch

- der Klasse 10 Typ A ,

- der Klasse 10 Typ B bei bes. Qualifikation

- des Berufsgrundschuljahres,

- bestimmter Berufsfachschulen,

- der Berufsaufbauschule und

- bestimmter Fachschulen.

nach der Klasse 10 Typ A den Sekundarabschluss I - HS-Abschluss nach Klasse 10.

Er berechtigt zum Eintritt

1. in das zweite Semester des Vorkurses des Abendgymnasiums,

2. in das dritte Semester der Abendrealschule,

3. in die zweite Hälfte von Vorbereitungslehrgängen zum Erwerb der Fachoberschulreife,

4. in das abschließende Jahr der Berufsaufbauschule.

nach der Klasse 10 Typ B den Sekundarabschluss I - Fachoberschulreife-

Er ist dem Abschluss der Realschule vergleichbar und berechtigt zum Besuch

1. der Fachoberschule,

2. der Berufsfachschule,

3. der gymnasialen Oberstufe bei bes. Qualifikation.

Die Zahlen geben uns Recht: 95% unserer Schüler erreichen einen Abschluss, 100% der letzten Klasse 10 Typ B erhielten die Fachoberschulreife, 30% davon sogar die Qualifikation für die gymnasiale Oberstufe.

 

 

II. Jeden nach seinen Fähigkeiten fördern!

Für die Freude an der Arbeit ist Erfolg ganz wichtig, aber auch für die Entwicklung der Persönlichkeit. Deshalb versuchen wir, jedem Schüler Erfolgserlebnisse zu vermitteln. Neben dem Frontalunterricht - der auch sein muss - arbeiten wir mit neuen Unterrichtsformen: z. B. Freiarbeit, Werkstatt- und Projektunterricht. Mehrere Schwierigkeitsgrade bei den Aufgaben und Lernen unter Beteiligung möglichst vieler Sinne sind oberstes Gebot. Dazu gehören natürlich auch die Selbsttätigkeit im Unterricht, fächerübergreifendes Lernen und die Begegnung mit dem Original bei Exkursionen.

III. Schüler auf die Zukunft vorbereiten!

Computer sind in allen Bereichen zu einem unverzichtbaren Arbeitsmittel geworden. Auch unsere Schüler werden nicht ohne EDV-Kenntnisse durch ihr Berufsleben kommen. Wir haben uns deshalb zum Ziel gesetzt, den Umgang mit dem PC so zu trainieren, dass er auch in der Schule zu einem ebenso selbstverständlichen Arbeitsmittel wird wie Papier und Bleistift.

 

Nicht nur durch den Unterricht in Informatik und die Nutzung des Internet-Anschlusses, sondern auch durch die Arbeit in den Fächern Technik und Hauswirtschaft und durch den Wahlpflichtunterricht werden unsere Schüler auf die Praxis vorbereitet. In diesen Kontext gehören auch die Arbeit im Schulgarten, das Forstpraktikum, die in der Planung befindlichen außerordentlichen Praktika für einzelne Schüler, die sich schwer in die Schule einbinden lassen, und die Betriebspraktika, die dreiwöchig in den Klassen 9 und 10 durchgeführt, die Berufswahl erleichtern sollen. Auch die Frühabgänger werden von uns intensiv betreut und in berufsvorbereitende Maßnahmen vermittelt.

 

Wir nutzen die Fähigkeiten, das Wissen und die Bereitschaft vieler Institutionen in unserer Stadt, indem wir unsere Schule für sie öffnen. Zu vielen Betrieben, zum Arbeitsamt, zu Kirchen und kirchlichen Jugendgruppen, Sportvereinen, Jugendfreizeithäusern, zur Arbeiterwohlfahrt und zur IFAK bestehen z.T. langjährige Kontakte, außerdem sind wir eingebunden in das Netzprojekt „Hustadtjugend".

Ein Erfolg dieser Kontakte ist das Angebot der AWO, unsere Schüler über Mittag zu betreuen und mit einer warmen Mahlzeit zu versorgen. Ein anderer, die Beteiligung der IFAK an unserem „Schülerclub" mit unterschiedlichen Projekten. Außerdem planen wir, Ausbildungs- und Werkstattleiter für den Unterricht in der Schule zu gewinnen; gleiches wollen wir auch mit Berufsschullehrern versuchen.

 

IV. Mit unseren Schülern leben!

Um lernen und arbeiten zu können, schaffen wir eine freundliche und entspannte Atmosphäre. Das beginnt bei hellen Klassenräumen, die durch Blumen- und Wandschmuck, Schülerarbeiten und alle erforderlichen Medien - dazu gehört auch ein PC - zum Wohlfühlen einladen, und endet bei einer angst- und gewaltfreien Schulgemeinde.

Wir sind bemüht, in jedem Schüler die in ihm schlummernden Talente und persönlichen Eigenschaften zu fördern, um ihn zu einem Menschen zu erziehen, der mitverantwortlich, engagiert und friedlich in unserer Gesellschaft leben kann, die immer mehr auf ein Miteinander angelegt ist.

Um das alles zu leisten, haben wir seit Jahren das Klassenlehrerprinzip eingehalten. Viele Stunden bei dem gleichen Lehrer Unterricht zu haben, erleichtert den Kindern die Orientierung an notwendigen Regeln in der Schule und beim Zusammenleben.

An zwei Nachmittagen ist die Schule für den „Schülerclub" geöffnet. Ausgehend von der Erfahrung, dass viele Schüler sich in ihrer Freizeit mit Klassenkameraden auf dem Schulhof treffen, haben wir die Schulräume zur Verfügung gestellt. Da Müßiggang aller Laster Anfang ist, setzen wir dem mit den verschiedensten Aktivitäten im „Schülerclub" etwas

Sinnvolles entgegen. Außerdem können deutsche und ausländische Jugendliche am besten in der Schule lernen, ihre Freizeit gemeinsam zu gestalten und ihre Eigenarten zu tolerieren. Das Projekt „Schülerclub" dient deshalb aktiv der Vorbeugung von jugendlicher Kriminalität.

 

Wir liegen verkehrsgünstig und sind mit vielen Linien des öffentlichen Nahverkehrs zu erreichen.

he am besten in der Schule lernen, ihre Freizeit gemeinsam zu gestalten und ihre Eigenarten zu tolerieren. Das Projekt „Schülerclub" dient deshalb aktiv der Vorbeugung von jugendlicher Kriminalität.

 

Wir liegen verkehrsgünstig und sind mit vielen Linien des öffentlichen Nahverkehrs zu erreichen.